Suche nach einem Begriff, einer Funktion oder einem Problem – zum Beispiel „Slope“, „PDF importieren“, „26,5“ oder „Warum ändert sich mein Handicap nicht?“
Nach einer Golfrunde ist oft nicht sofort ersichtlich, wie gut das Ergebnis aus Handicap-Sicht tatsächlich war, welcher Score Differential entstanden ist und warum sich der Handicap-Index verändert – oder eben nicht.
quickHCP macht diese Zusammenhänge sichtbar und nachvollziehbar. Die App verwaltet relevante Rundenergebnisse, zeigt Score Differentials, trennt offizielle HCP-Runden von privaten „was wäre wenn“-Runden und macht die Entwicklung des Handicaps verständlicher.
Schnellstart
In vier Schritten startklar.
Mehr musst du am Anfang nicht tun.
1
Scoring Record importierenOffiziellen Handicapstand übernehmen
Auf dem iPhone: Scoring Record auf golf.de detailliert öffnen, über „Drucken“ als PDF unter „Dateien“ speichern und anschließend in quickHCP auswählen.
Fehlende Runde/Platzdaten erfassenNur wenn kein verlässlicher Import möglich ist
Für eine freie manuelle Runde brauchst du mindestens Golfclub, Kurskombination, 9/18 Loch, Abschlag, Par, Course Rating und Slope Rating. Verwende dafür offizielle Angaben des Clubs.
Runde erfassen und Ergebnis verstehenGesamtergebnis oder Livescore nutzen
Wähle Spieler, Datum, Platz, Abschlag und Rundenart. Gib entweder dein fertiges Rundenergebnis ein oder begleite die komplette Runde mit Livescore vom ersten Loch bis zur Scorecard. Danach zeigt quickHCP die handicapbezogenen Kennzahlen.
Einmal erfassen, per Link oder Code teilen und in die eigene Platzliste übernehmen – ohne Administratorrechte.
Unter Plätze → Eigene manuelle Platzeingabe genügen Club, Kurskombination, 9 oder 18 Löcher sowie Abschlag, Par, CR und Slope. Unter Wertung für diesen Abschlag kannst du Herren oder Damen wählen – unabhängig von deinem eigenen Profil. Jeder Nutzer kann beide Wertungen dauerhaft speichern und teilen; Administratorrechte sind nicht erforderlich. Mit Platz speichern legst du den Platz an, ohne eine Runde starten zu müssen.
Die Platzverwaltung zeigt alle gespeicherten Herren- und Damenwertungen. Öffne einen eigenen Platz und die Kurskombination und wähle Abschlag / Wertung ergänzen, um weitere Wertungen beim selben Platz zu speichern. Par, CR und Slope werden je Wertung getrennt geführt, auch wenn der Abschlag gleich heißt oder das Par abweicht. Für deine eigene Runde bleiben nur die zum Profil passenden Abschläge auswählbar.
Öffne den eigenen Platz unter Verfügbare Golfplätze, dann die Kurskombination und Platz teilen. Über Link teilen oder Link kopieren gibst du den Link weiter. Alternativ verschickst du den Freigabecode. Alle gespeicherten Herren- und Damenwertungen dieser Kurskombination werden mitgegeben. Ergänzt du nachträglich Wertungen, wähle Freigabe aktualisieren. Bereits übernommene Kopien bei Freunden bleiben unverändert.
Deine Freunde öffnen den Link und melden sich bei quickHCP an. Alternativ wählen sie Plätze → Platz von Freunden übernehmen und geben Link oder Code ein. Erst nach der Vorschau und In meine Platzliste übernehmen werden die Daten in ihrer eigenen Platzliste gespeichert. Vorhandene eigene Plätze werden nicht überschrieben.
Nur Platzdaten werden geteilt, keine Runden, HCPI-Werte oder Kontodaten. Jeder mit dem Link oder Code kann die Platzdaten nach Anmeldung übernehmen. Freigabe beenden verhindert weitere Übernahmen; bereits gespeicherte Kopien bleiben erhalten. Freigabe aktualisieren stellt deinen zuletzt gespeicherten Stand bereit, verändert aber keine bestehenden Kopien.
Teilen und Übernehmen benötigen Internet. GBE und NSP sind mit den Mindestdaten möglich. Livescore setzt zusätzlich vollständige, geprüfte Par- und SI-Werte jeder Bahn voraus. Geprüfte Lochdaten werden beim Teilen mitgegeben.
Anleitung
Golfplatz und Kurskombination prüfen
Vor einer neuen Runde prüfen, ob Platz, Kurskombination und Abschlag schon vorhanden sind.
Öffne die Platzverwaltung. Die Daten sind hierarchisch nach Golfclub → Kurskombination → Abschlag geordnet.
Ist deine gespielte Kombination vorhanden, brauchst du nichts weiter zu erfassen.
Fehlt sie, versuche zunächst den Platzdatenimport. Nur wenn keine verlässlichen Importdaten verfügbar sind, legst du eine freie Runde manuell an.
Welche Daten du brauchst, wenn kein Platzimport möglich ist.
Du benötigst mindestens den Golfclub, die Kurskombination, 9 oder 18 Löcher, den tatsächlich gespielten Abschlag, Par, Course Rating und Slope Rating.
Für die Ergebnisbewertung werden außerdem dein Rundenergebnis bzw. GBE und – falls relevant – der PCC benötigt.
CR und Slope findest du üblicherweise auf der offiziellen Scorekarte, der Club-Website, Course-Rating-Tabellen oder in offiziellen Platzinformationen. Verwende immer die Werte des konkreten Abschlags.
Eine Runde wahlweise als Gesamtergebnis oder Loch für Loch erfassen.
1. Spieler und Datum prüfen.
2. Golfclub, Kurskombination und Abschlag auswählen.
3. Rundenart festlegen: Turnier oder RPR für eine handicaprelevante Runde, Privat für „was wäre wenn“.
4. Für die schnelle Erfassung GBE oder NSP eingeben. Der Livescore-Button erscheint als Alternative, sobald Platz und Abschlag gewählt sind.
5. Runde speichern. quickHCP zeigt anschließend unter anderem SD, GBE und die Auswirkung auf den berechneten bzw. prognostizierten Handicapverlauf.
Anleitung
Ohne Empfang spielen und später synchronisieren
Livescore und Rundenspeicherung funktionieren auch ohne Internet, sobald quickHCP auf diesem Gerät vorbereitet ist.
Vor der Runde: quickHCP online öffnen, anmelden und die Platz- und Rundendaten laden lassen. Erst wenn „Offline bereit“ angezeigt wird, sind App und Daten für dieses Gerät vorbereitet. Ein Symbol auf dem Homebildschirm allein reicht nicht aus.
Auf dem Platz: Livescore speichert die Eingaben einschließlich der Mitspieler als lokalen Entwurf. Nach dem Schließen und erneuten Öffnen findest du auf der Startseite „Livescore fortsetzen“. Speichere die vollständige Runde wie gewohnt; ohne Netz lautet die Bestätigung „Auf diesem Gerät gespeichert“.
Wieder online: quickHCP geöffnet lassen. Ausstehende Runden werden mit deinem angemeldeten Konto übertragen. Unterbrochene Übertragungen werden mit derselben Runden-ID wiederholt. Änderungen eines anderen Geräts werden nicht automatisch überschrieben; ein Konflikt wird angezeigt und die lokale Runde bleibt erhalten.
Erstanmeldung, Verifizierung, Scoring-Record-Import, Verwaltung, neue Downloads und das Versenden benötigen Internet. Offline stehen die zuletzt geladenen Daten zur Verfügung. Die Online-Anmeldung wird spätestens nach 30 Tagen und bei Ablauf des Pilotzugangs erneut benötigt.
Aktives Abmelden sperrt auch den lokalen Zugang. Melde dich wieder mit demselben Konto online an, um ausstehende Runden zu übertragen. Lösche bis dahin weder Browser-/Website-Daten noch die installierte Web-App: Noch nicht übertragene Runden und Entwürfe liegen nur auf diesem Gerät.
Anleitung
Eine komplette Runde mit Livescore erfassen
Vom ersten Loch bis zur fertigen Scorecard und Handicapbewertung.
1. Unter „+ Runde“ Platz, Kurskombination, Abschlag, Datum und Rundenart wählen. Erst danach erscheint „Livescore starten“ als Alternative zur Eingabe von GBE oder NSP.
2. Für eine verlässliche Berechnung müssen die Platzdaten einschließlich Par, Stroke Index, Course Rating und Slope vollständig vorhanden sein. Livescore ist deshalb derzeit für Achim und Verden freigeschaltet.
Fehlen Platz- oder Lochdaten, zeigt quickHCP die betroffenen Angaben an. Lade die Platz- und Lochdaten neu oder ergänze sie, bevor du eine vollständige Auswertung erwartest.
3. Optional bis zu drei Mitspieler ergänzen. Für jeden Spieler lassen sich Name oder Kürzel, Geschlecht, Abschlag und Course Handicap erfassen. Ohne vollständige Ratingdaten kann der Lochscore gespeichert werden, aber nicht jede Kennzahl berechnet werden.
4. Die Scorekarte beginnt am gewählten Startloch – auch bei Kanonenstart. Pro Loch siehst du Loch, Par, Stroke Index, Maximalwert, Schläge und NSP. „Par übernehmen“ speichert Par als Schlagzahl und springt direkt zum nächsten Loch.
5. Eingaben und Rundendaten können korrigiert werden. Bei einem Wechsel von Platz, Kurskombination oder Abschlag werden Par und Stroke Index neu geladen; bereits eingetragene Schläge solltest du anschließend prüfen.
6. Am Ende die vollständige Scorecard mit Out-, In- und Gesamtsummen kontrollieren. quickHCP ermittelt für den angemeldeten Spieler GBE, SD und die mögliche Auswirkung auf HCP bzw. „was wäre wenn“.
7. Die Scorecard kann über eine gemeinsame Funktion als PDF heruntergeladen, gedruckt oder geteilt werden. Mit „Dauerhaft speichern“ wird die Runde in der persönlichen Historie abgelegt und bleibt später bearbeitbar.
Livescore ersetzt keine offizielle Turnier- oder Clubsoftware. Bei handicaprelevanten Ergebnissen bleiben der offizielle Scoring Record und die vom Club bzw. DGV geführten Daten maßgeblich.
Beispiel: 9-Loch-Livescore auf dem 18-Loch-Platz in Achim, Löcher 10–18, mit Scory und qHCP.
Erklärung
Ergebnis verstehen
Warum ein guter SD nicht automatisch dein neuer HCPI ist.
Der SD beschreibt zunächst nur die handicapbezogene Leistung dieser einen Runde.
Der HCPI ergibt sich aus dem relevanten Teil deines Scoring Records. Bei 20 vorhandenen Ergebnissen zählen grundsätzlich die acht besten der letzten 20.
Eine einzelne Runde verändert den HCPI daher nur dann und nur so stark, wie sie in dieses Berechnungsfenster eingreift.
Wie im Explorer: Kategorie aufklappen, Begriff auswählen, in einfachen Worten verstehen.
›Handicap & Handicapberechnung10 Begriffe
›
HCPI – der Handicap-IndexDie zentrale Kennzahl für deine aktuelle Spielstärke.
Begriff
HCPI – der Handicap-Index
Die zentrale Kennzahl für deine aktuelle Spielstärke.
Der Handicap-Index (HCPI) beschreibt deine nach den Handicap-Regeln ermittelte Spielstärke. Er ist noch nicht die Zahl der Schläge, die du auf einem bestimmten Platz erhältst.
Bei mindestens 20 handicaprelevanten Ergebnissen wird der HCPI grundsätzlich aus dem Durchschnitt der besten acht Score Differentials der letzten 20 Ergebnisse gebildet. Bei weniger Ergebnissen gelten besondere Einstiegsregeln.
quickHCP berechnet bzw. prognostiziert den HCPI auf Basis der in der App vorhandenen Daten. Maßgeblich bleibt der offiziell geführte HCPI des DGV bzw. deines Heimatclubs.
Playing HandicapDas für eine konkrete Spielform oder Turnierwertung angewandte Handicap.
Begriff
Playing Handicap
Das für eine konkrete Spielform oder Turnierwertung angewandte Handicap.
Aus dem Course Handicap kann für eine bestimmte Spielform ein Playing Handicap entstehen. Dabei wird gegebenenfalls eine Handicap Allowance – also ein prozentualer Vorgabenfaktor – angewendet.
Bei einer 100-%-Allowance entspricht das Playing Handicap dem Course Handicap.
Scoring RecordDie offizielle Ergebnisliste, aus der dein Handicap Index berechnet wird.
Begriff
Scoring Record
Die offizielle Ergebnisliste, aus der dein Handicap Index berechnet wird.
Der Scoring Record enthält die für die Handicapberechnung maßgeblichen Ergebnisse. Auf golf.de findest du ihn in „Mein Bereich“ unterhalb des digitalen DGV-Ausweises.
quickHCP kann den detaillierten Scoring Record als PDF importieren, um den eigenen Datenstand mit den offiziellen Ergebnissen aufzubauen bzw. abzugleichen.
Handicap History SheetEine weitergehende Historie deiner Handicapdaten und Ergebnisse.
Begriff
Handicap History Sheet
Eine weitergehende Historie deiner Handicapdaten und Ergebnisse.
Das Handicap History Sheet ist neben dem Scoring Record über golf.de verfügbar und enthält weitergehende Handicapinformationen.
Der DGV weist darauf hin, dass Ergebnisse mit einem SD oberhalb von 56,0 seit dem 29.04.2026 nur noch dem Handicap History Sheet entnommen werden können.
Low Handicap IndexDer für Schutzmechanismen relevante niedrige Handicap-Referenzwert.
Begriff
Low Handicap Index
Der für Schutzmechanismen relevante niedrige Handicap-Referenzwert.
Der Low Handicap Index ist ein historischer Referenzwert und wird von den Handicap-Regeln für Begrenzungen starker Handicap-Anstiege verwendet.
In quickHCP ist dieser Wert bewusst kein frei editierbarer Stammdatenwert. Er wird nur über die dafür vorgesehene Scoring-Record-/Handicaplogik aktualisiert.
Soft CapBremst einen ungewöhnlich starken Anstieg des HCPI gegenüber dem Low Handicap Index.
Begriff
Soft Cap
Bremst einen ungewöhnlich starken Anstieg des HCPI gegenüber dem Low Handicap Index.
Der Soft Cap ist ein Schutzmechanismus des World Handicap Systems. Wenn der berechnete Handicap Index deutlich über dem relevanten Low Handicap Index liegt, wird ein weiterer Anstieg gedämpft.
Er soll verhindern, dass eine vorübergehende Formschwäche den Handicap Index übermäßig schnell ansteigen lässt.
DGV-Schutzbremse 26,5Eine besondere deutsche Regelung gegen automatische Heraufsetzungen oberhalb 26,5.
Begriff
DGV-Schutzbremse 26,5
Eine besondere deutsche Regelung gegen automatische Heraufsetzungen oberhalb 26,5.
Der DGV beschreibt für Deutschland eine besondere Bremse im Bereich von 26,5 und höher. Die Aufhebung ist keine normale Stammdateneinstellung.
In quickHCP kann die dauerhafte Aufhebung deshalb nicht über eine einfache Checkbox erfolgen. Sie ist als geschützte Funktion ausgeführt und soll nur nach entsprechender DGV-Bestätigung verwendet werden.
Für die offizielle Änderung ist ausschließlich das Verfahren des DGV maßgeblich.
Exceptional Score / außergewöhnliches ErgebnisEin außergewöhnlich gutes Ergebnis kann zusätzliche Reduktionen im Scoring Record auslösen.
Begriff
Exceptional Score / außergewöhnliches Ergebnis
Ein außergewöhnlich gutes Ergebnis kann zusätzliche Reduktionen im Scoring Record auslösen.
Das World Handicap System enthält eine zusätzliche Anpassung für außergewöhnlich gute Score Differentials im Verhältnis zum Handicap Index des Spielers.
quickHCP berücksichtigt diese Handicaplogik dort, wo sie für den berechneten Verlauf erforderlich ist.
GBE – Gewertetes BruttoergebnisDie für Handicapzwecke angepasste Schlagzahl einer Runde.
Begriff
GBE – Gewertetes Bruttoergebnis
Die für Handicapzwecke angepasste Schlagzahl einer Runde.
Das GBE kann von deiner tatsächlich gespielten Bruttoschlagzahl abweichen.
Für Handicapzwecke wird ein sehr hohes Lochergebnis grundsätzlich auf den zulässigen Höchstwert begrenzt. Dieser Höchstwert ist in der Regel das Netto-Doppelbogey des jeweiligen Lochs.
Dadurch soll ein einzelnes Katastrophenloch die Handicapbewertung der gesamten Runde nicht unverhältnismäßig verzerren.
Brutto- und NettoergebnisBrutto ist ohne, Netto mit Berücksichtigung der Spielvorgabe.
Begriff
Brutto- und Nettoergebnis
Brutto ist ohne, Netto mit Berücksichtigung der Spielvorgabe.
Brutto beschreibt dein tatsächlich erzieltes Ergebnis ohne Abzug von Vorgabeschlägen.
Netto berücksichtigt die dir zustehenden Vorgabeschläge und ermöglicht dadurch einen sportlichen Vergleich zwischen Spielern unterschiedlicher Spielstärke.
Maximum ScoreEine Zählspielform, bei der das Ergebnis je Loch nach oben begrenzt wird.
Begriff
Maximum Score
Eine Zählspielform, bei der das Ergebnis je Loch nach oben begrenzt wird.
Bei Maximum Score legt die Spielleitung einen maximalen Score je Loch fest. Das kann beispielsweise Netto-Doppelbogey oder ein anderer definierter Höchstwert sein.
Turnierwertung und Handicapbewertung sind dabei getrennt zu betrachten.
CR – Course RatingBeschreibt die erwartete Schwierigkeit eines Abschlags für einen Scratch-Spieler.
Begriff
CR – Course Rating
Beschreibt die erwartete Schwierigkeit eines Abschlags für einen Scratch-Spieler.
Course Rating ist eine Dezimalzahl, zum Beispiel 71,4. Sie beschreibt, welches Ergebnis ein Scratch-Spieler unter normalen Bedingungen von diesem konkreten Abschlag ungefähr erwarten kann.
CR gehört immer zu einer bestimmten Kombination aus Golfplatz bzw. Kurskombination, Abschlag und gegebenenfalls Geschlecht. Ein Golfplatz hat daher nicht nur einen einzigen CR-Wert.
Slope / Slope RatingZeigt, wie stark die Schwierigkeit für einen Nicht-Scratch-Golfer im Verhältnis zum Scratch-Golfer zunimmt.
Begriff
Slope / Slope Rating
Zeigt, wie stark die Schwierigkeit für einen Nicht-Scratch-Golfer im Verhältnis zum Scratch-Golfer zunimmt.
Der Slope ist keine einfache Schulnote für die Schwierigkeit des Platzes. Er beschreibt die relative Schwierigkeit für Spieler oberhalb Handicap 0 im Vergleich zu Scratch-Spielern.
Der neutrale Referenzwert ist 113. Ein höherer Slope führt bei gleichem HCPI grundsätzlich zu mehr Course-Handicap-Schlägen als ein niedrigerer Slope.
Auch der Slope gehört immer zum konkreten Abschlag und kann auf demselben Platz unterschiedlich sein.
Abschlag / TeeDer gewählte Startpunkt eines Lochs – mit eigenen Ratingwerten.
Begriff
Abschlag / Tee
Der gewählte Startpunkt eines Lochs – mit eigenen Ratingwerten.
Abschläge werden häufig durch Farben wie Weiß, Gelb, Blau oder Rot, teilweise aber auch durch Zahlen wie 62, 59 oder 53 bezeichnet.
Für jeden Abschlag können eigene Werte für Course Rating, Slope und Course Handicap gelten. Deshalb muss in quickHCP immer der tatsächlich gespielte Abschlag gewählt werden.
Scratch PlayerEin Referenzspieler mit Handicap Index 0,0.
Begriff
Scratch Player
Ein Referenzspieler mit Handicap Index 0,0.
Der Scratch-Spieler dient bei der Platzbewertung als Referenz. Das Course Rating beschreibt vereinfacht die erwartete Schlagzahl dieses Spielertyps auf einem bestimmten Abschlag.
Bogey PlayerEin definierter Referenzspieler oberhalb Scratch-Niveau, der unter anderem für die Slope-Bewertung wichtig ist.
Begriff
Bogey Player
Ein definierter Referenzspieler oberhalb Scratch-Niveau, der unter anderem für die Slope-Bewertung wichtig ist.
Bei der Course-Rating-Bewertung wird neben dem Scratch-Spieler auch ein Bogey-Spieler betrachtet. Aus dem Verhältnis der Schwierigkeiten entsteht unter anderem das Slope Rating.
Stroke Index / HCP-VerteilungLegt fest, an welchen Löchern ein Spieler seine Vorgabeschläge erhält.
Begriff
Stroke Index / HCP-Verteilung
Legt fest, an welchen Löchern ein Spieler seine Vorgabeschläge erhält.
Die Zahlen 1 bis 18 auf der Scorekarte verteilen die Vorgabeschläge auf die Löcher. Bei Course Handicap 10 erhältst du beispielsweise an den zehn entsprechend zugeordneten Löchern je einen Schlag.
Die Verteilung wird auch für die Ermittlung von Netto-Doppelbogey je Loch benötigt.
PCC – Playing Conditions CalculationKann ungewöhnlich leichte oder schwere Tagesbedingungen in der Handicapbewertung berücksichtigen.
Begriff
PCC – Playing Conditions Calculation
Kann ungewöhnlich leichte oder schwere Tagesbedingungen in der Handicapbewertung berücksichtigen.
Der PCC wird aus den an einem Tag eingereichten Ergebnissen eines Platzes ermittelt. Er soll berücksichtigen, wenn die tatsächlichen Spielbedingungen deutlich von normalen Bedingungen abweichen.
Der Wert steht häufig erst fest, nachdem genügend Ergebnisse verarbeitet wurden. Deshalb kann er unmittelbar nach deiner Runde noch nicht bekannt sein.
quickHCP kennzeichnet deshalb, ob ein eingetragener PCC bereits als endgültig betrachtet wird.
Handicaprelevante RundeEine Runde, deren Ergebnis nach den geltenden Regeln für den Scoring Record zulässig ist.
Begriff
Handicaprelevante Runde
Eine Runde, deren Ergebnis nach den geltenden Regeln für den Scoring Record zulässig ist.
Nicht jede gespielte Golfrunde ist automatisch handicaprelevant. Spielform, Platzstatus, Mindestanzahl gespielter Löcher und weitere Voraussetzungen müssen erfüllt sein.
In quickHCP werden offiziell relevante HCP-Runden bewusst getrennt von privaten „was wäre wenn“-Runden dargestellt.
RPR – Registrierte PrivatrundeEine vor Beginn ordnungsgemäß registrierte Privatrunde, die handicaprelevant gespielt werden kann.
Begriff
RPR – Registrierte Privatrunde
Eine vor Beginn ordnungsgemäß registrierte Privatrunde, die handicaprelevant gespielt werden kann.
Eine RPR ist keine spontane nachträgliche Umwandlung einer privaten Runde in eine Handicaprunde. Die Registrierung muss nach den für Deutschland geltenden Vorgaben rechtzeitig vor der Runde erfolgen.
Die offizielle Erfassung erfolgt über den zuständigen Golfclub bzw. dessen vorgesehenes System.
Private / sonstige RundeEine persönliche Runde für Analyse und Prognose, die den offiziellen Scoring Record nicht verändert.
Begriff
Private / sonstige Runde
Eine persönliche Runde für Analyse und Prognose, die den offiziellen Scoring Record nicht verändert.
quickHCP kann private Runden verwenden, um eine „was wäre wenn“-Entwicklung zu zeigen.
Diese Einträge sind bewusst vom geschützten offiziellen HCP-Verlauf getrennt und dürfen nicht mit einem offiziell beim DGV geführten Ergebnis verwechselt werden.
›
9-Loch-RundeAuch 9-Loch-Ergebnisse können für das Handicap verarbeitet werden, unterliegen aber besonderen WHS-Regeln.
Begriff
9-Loch-Runde
Auch 9-Loch-Ergebnisse können für das Handicap verarbeitet werden, unterliegen aber besonderen WHS-Regeln.
Eine 9-Loch-Runde wird für Handicapzwecke nicht einfach mathematisch verdoppelt. Das World Handicap System verwendet die dafür vorgesehenen Verfahren zur Ermittlung eines vergleichbaren Score Differentials.
Für eine korrekte Berechnung müssen die Ratingwerte der tatsächlich gespielten 9-Loch-Kombination verwendet werden.
WHS – World Handicap SystemDas weltweit einheitliche Handicap-System.
Begriff
WHS – World Handicap System
Das weltweit einheitliche Handicap-System.
Das World Handicap System bildet den internationalen Rahmen für die Handicapberechnung. USGA und The R&A tragen maßgeblich die weltweiten Handicap-Regeln.
quickHCP berücksichtigt bei seinen Berechnungen alle offiziellen Regeln des World Handicap Systems (WHS).
Die Anwendung und Umsetzung in Deutschland erfolgt durch den DGV, die Landesgolfverbände und die Golfanlagen.
The R&AEine der internationalen Regelinstanzen des Golfsports.
Begriff
The R&A
Eine der internationalen Regelinstanzen des Golfsports.
The R&A verantwortet gemeinsam mit der USGA zentrale internationale Golf- und Handicapregeln. Die offiziellen Rules of Handicapping sind eine wichtige Primärquelle für quickHCP.
Warum stimmt quickHCP nicht exakt mit golf.de überein?+
Problemhilfe
Warum stimmt quickHCP nicht exakt mit golf.de überein?
Meist fehlen Daten, ein endgültiger PCC oder eine offizielle Handicapanpassung.
Prüfe zuerst, ob der aktuelle Scoring Record vollständig importiert wurde und ob alle relevanten Runden chronologisch korrekt vorhanden sind.
Auch ein später festgestellter PCC, offizielle Handicap-Committee-Anpassungen oder andere vom DGV geführte Informationen können zu Abweichungen führen.
Maßgeblich ist immer der offiziell beim DGV bzw. Heimatclub geführte Handicap Index.
Warum hat sich mein HCPI nach einer guten Runde nicht verändert?+
Erklärung
Warum hat sich mein HCPI nach einer guten Runde nicht verändert?
Eine gute Runde muss nicht automatisch in die für den HCPI verwendeten Ergebnisse rutschen.
Entscheidend ist nicht nur, ob die neue Runde gut war, sondern wie ihr SD im Verhältnis zu den anderen Ergebnissen im aktuellen Berechnungsfenster steht.
Bei 20 Ergebnissen werden grundsätzlich nur die acht besten Score Differentials für den Durchschnitt verwendet.
Zuerst importieren, nur im Ausnahmefall manuell erfassen.
Öffne „Plätze“ und suche bzw. importiere den Golfclub. Prüfe danach die gewünschte Kurskombination und den Abschlag.
Wenn keine verlässlichen Daten importiert werden können, nutze die freie manuelle Runde und übernimm CR, Slope und Par aus einer offiziellen Quelle des Clubs.
Warum kenne ich den PCC direkt nach der Runde noch nicht?+
Erklärung
Warum kenne ich den PCC direkt nach der Runde noch nicht?
Der PCC wird aus mehreren Tagesergebnissen ermittelt und steht deshalb oft erst später fest.
Der PCC ist keine Wetterangabe, die der Spieler selbst schätzt. Er wird nach dem vorgesehenen WHS-Verfahren aus den eingereichten Ergebnissen des Tages berechnet.
Bis der endgültige Wert bekannt ist, kann eine quickHCP-Prognose daher noch von der späteren offiziellen Berechnung abweichen.
Warum kann ich Low Handicap Index und Datum nicht bearbeiten?+
Erklärung
Warum kann ich Low Handicap Index und Datum nicht bearbeiten?
Weil diese Werte Teil der Handicaplogik und keine frei pflegbaren Stammdaten sind.
quickHCP zeigt Low Handicap Index und Datum in den Stammdaten nur als geschützte Anzeigewerte.
Sie werden ausschließlich über die dafür vorgesehene Scoring-Record-/Handicaplogik aktualisiert, damit ein normales Stammdaten-Speichern den Handicapverlauf nicht verfälschen kann.
Warum kann ich die 26,5-Schutzbremse nicht einfach anklicken?+
Erklärung
Warum kann ich die 26,5-Schutzbremse nicht einfach anklicken?
Die dauerhafte Aufhebung ist eine geschützte Handicapentscheidung und keine normale Komforteinstellung.
Der DGV beschreibt für die Aufhebung ein eigenes Verfahren. Deshalb darf die Funktion in quickHCP nicht über eine einfache Stammdaten-Checkbox aktiviert werden.
Die App verlangt für die entsprechende geschützte Funktion eine erneute Authentifizierung und sie soll erst nach bestätigter DGV-Freigabe verwendet werden.
Warum kann ich eine HCP-Runde nicht einfach löschen?+
Erklärung
Warum kann ich eine HCP-Runde nicht einfach löschen?
Der offizielle Handicapverlauf muss vor versehentlichen Veränderungen geschützt bleiben.
quickHCP behandelt handicaprelevante bzw. früher relevante HCP-Runden als geschützten Verlauf.
Private „was wäre wenn“-Einträge sind davon getrennt. Diese Trennung verhindert, dass eine Prognosefunktion versehentlich den offiziellen Verlauf verändert.